Björn Lakenmacher / Mitglied des Landtages Brandenburg 
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03.02.2012 | MAZ/Volkmar Krause
Uniformen in der Uckermark
Nach dem bedrohlichen Anstieg der Grenzkriminalität unterstützen Bereitschaftspolizisten ihre Kollegen vor Ort

Auf der Autobahn 12 in Richtung Frankfurt (Oder) war für den litauischen Fahrer die Reise im silberfarbenen BMW abrupt zu Ende. Vor einer Woche war der 29-Jährige der Polizei bei einer Kontrolle aufgefallen. Der Wagen war im nordrhein-westfälischen Güntersloh gestohlen worden. Diese und weitere Erfolgsmeldungen präsentierte das Potsdamer Polizeipräsidium gestern in einer ersten Zwischenbilanz zur Bekämpfung der sogenannten Grenzkriminalität. Seit dem Wegfall der Pass- und Personenkontrollen an der Grenze zu Polen war vor allem die Zahl der Fahrzeugdiebstähle in der Region entlang der Grenze dramatisch angestiegen (siehe Kasten). Um dem Problem Herr zu werden, hatte Innenminister Dietmar Woidke (SPD) drei Hundertschaften der Bereitschaftspolizei zur Unterstützung der Beamten vor Ort ins kriminelle Krisengebiet geschickt – befristet für zunächst drei Monate.


26.01.2012 | (MAZ/dpa)
Grenzkriminalität nimmt weiter zu / CDU kritisiert Personalabbau bei der Polizei

Innenminister Dietmar Woidke (SPD) hat die Bundesregierung aufgefordert, das Land stärker als bisher bei der Bekämpfung der Grenzkriminalität zu unterstützen. Der Bund habe seit der Öffnung der Grenzen zu Polen 2007 das Personal bei Bundespolizei und Zoll stark reduziert, sagte Woidke gestern im Landtag.

Gleichzeitig begegne Brandenburg der Kriminalität im Grenzraum mit einem Bündel von Maßnahmen. Die Bürger erwarteten hier zu Recht Schutz und dass ihre Sorgen ernst genommen werden. Es sei 2007 ein Fehler gewesen anzunehmen, dass die Grenzöffnung viele Chancen biete, aber wenig Probleme schaffe.

Der Innenexperte der oppositionellen CDU-Fraktion, Björn Lakenmacher, warf Woidke Konzeptlosigkeit und – im Zuge der Polizeistrukturreform – einen gefährlichen Personalabbau bei den Sicherheitskräften vor. Bis 2020 soll die Zahl der Stellen von einstmals 8900 auf 7000 sinken. Allein im Grenzraum zu Polen werde in diesem Zeitraum jeder vierte Polizist wegfallen, betonte Lakenmacher. Während hier 2010 noch 3356 Beamte Dienst taten, seien es laut Planung in acht Jahren nur noch 2565. Gleichzeitig wachse die Kriminalität, die 2009 einen Schaden in Höhe von 7,7 Millionen und 2010 von 10,9 Millionen Euro verursacht habe.




11.01.2012 | MAZ/Frank Pechhold
Die Problem-Kreuzung
Ausbau der Bestenseer Staustelle liegt auf Eis / Gemeinde und Verkehrsamt um Ampel-Abschaltung bemüht

Mit Staus vor der Schranke an der Hauptstraße müssen die Bestenseer auch in den kommenden Jahren leben. Diese ernüchternde Antwort erhielt der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Lakenmacher auf mehrere an den Landtag gerichtete Fragen.

Als Bestenseer kennt Lakenmacher die Situation nur allzu gut. Wie berichtet stehen Autos in der Hauptverkehrszeit oft an der geschlossenen Schranke Schlange. Wenn die Schranke wieder hochgeht, sind die Schaltphasen der Ampel so kurz, dass sich der Rückstau nur langsam abbaut. Um die Situation spürbar zu verbessern, soll die Kreuzung der landeseigenen Motzener Straße (L 743) und der bundeseigenen Hauptstraße (B 246) mit Spuren für Rechts- und Linksabbieger ausgebaut werden.




10.01.2012 | Berliner Morgenpost/ Michael Behrendt
Rockerkrieg weitet sich nach Brandenburg aus

Die Rocker-Gruppierung Hells Angels provoziert ihren Kontrahenten Gremium MC: Es geht in Brandeburg um die Vorherrschaft im Drogengeschäft und bei der Prostitution.
„Zur falschen Zeit am falschen Ort.“ Der Ermittler weiß, dass das zynisch klingt, aber so war es offenbar. Der 15-Jährige, der in der Nacht zu Silvester in Königs Wusterhausen von Unbekannten niedergestochen worden war, gehörte keinem Rockerclub an. Und ganz sicher hat er sich auch nicht mit der knapp 30-köpfigen Personengruppe angelegt, aus der heraus er geschlagen und niedergestochen und anschließend durch die schweren Scheiben des Kinos an der Bahnhofstraße geprügelt worden war. Er hatte bei einem Freund in seinen 16. Geburtstag hineingefeiert und dessen Wohnung gerade verlassen, als er zum Opfer wurde. Der Jugendliche schwebte zeitweilig in Lebensgefahr, musste operiert werden, leidet unter Angstzuständen.



09.01.2012 | http://www.bdk.de/lv/brandenburg/aktuelles/brb-zustand-besorgniserregend
Situation der Brandenburger Polizei schon jetzt besorgniserregend

„Im Hinblick auf die Kritik an wesentlichen Fehlentwicklungen der Brandenburger Polizei bin ich vollkommen an Ihrer Seite“, bekräftigte der Innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Björn Lakenmacher (36) am Wochenende auf der jährlichen Klausur des Landesvorstandes der Kripo-Gewerkschaft in Burg/Spreewald seine Position zur Situation der Brandenburger Polizei.


06.01.2012 | MAZ/pe
Revierkämpfe im Rockermilieu
Landeskriminalamt: Mitglieder von drei Clubs sind schon seit Oktober 2011 in Königs Wusterhausen aktiv

Rocker tragen Revierkämpfe in Königs Wusterhausen aus. Das haben MAZ-Recherchen ergeben. Mitglieder von drei verfeindeten Clubs sind in der Stadt aktiv. Brutale Höhepunkte waren zwei Messerattacken im Dezember 2011.

Bereits seit Oktober lägen Informationen vor, nach denen sich in Königs Wusterhausen der „La Onda MC“ gegründet hat, so Karina Schulter, Sprecherin des brandenburgischen Landeskriminalamtes (LKA). Bei dem Rockerclub „La Onda MC“ handele es sich um Unterstützer des Bandidos MC Berlin City. Schulter zufolge habe es im Oktober auch erste Anzeichen eines Konfliktes zwischen Clubs der Hells Angels und des Gremium MC gegeben. Angehörige der beiden letztgenannten Clubs seien an der gewaltsamen Auseinandersetzung vom 25. Dezember beteiligt gewesen. Bei dieser „gezielt herbeigeführten Auseinandersetzung“ sei ein Mitglied des Gremium MC schwer verletzt worden, so Schulter. Am 31. Dezember wurde ein 15-Jähriger das Opfer einer Rockergruppe, die ihn grundlos niederstach. Bei den Tätern soll es sich laut Potsdamer Staatsanwaltschaft um Mitglieder des Gremium MC gehandelt haben.




03.01.2012 | dpa
Reaktion auf mutmaßliche Rocker-Attacke
Polizei verstärkt Sicherheit in Königs Wusterhausen

Nach der jüngsten, fast tödlichen Attacke auf einen Jugendlichen werden die Sicherheitsmaßnahmen in der Stadt Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) verstärkt. Dazu werde es Gespräche mit dem Bürgermeister und dem Ordnungsamt geben, kündigte heute eine Sprecherin der Polizeidirektion Süd in Cottbus an.

Außerdem steht das Thema vermutlich auf der Tagesordnung, wenn Brandenburgs Innenminister Dietmar Woidke (SPD) in der kommenden Woche zu einem lange geplanten Besuch nach Königs Wusterhausen kommt. Der Sprecherin zufolge wird auch der Einsatz von Videoüberwachung geprüft.




03.01.2012 | MAZ/Igor Göldner
Ist Autoklau zu einfach?
Wie drei Sätze des polnischen Botschafters über die deutsche Polizei heftigen Wirbel auslösten

Die Debatte läuft schon länger, mindestens seit dem 21. Dezember 2007, als die Grenzkontrollen zu Polen wegfielen. Nur äußert sich ein polnischer Botschafter nicht allzu häufig, schon gar nicht so prononciert wie jetzt Marek Prawda.

Vor vier Jahren überwog die Freude über Schengen und die neuen Freiheiten. Nur vereinzelt gab es Stimmen, dass die Öffnung zu früh komme und mit mehr Kriminalität zu rechnen ist. Diese Sorge von damals war offenbar mehr als berechtigt. Der Autoklau in der Grenzregion nimmt zu. Ausländische Banden, darunter auch viele Polen, sind unterwegs. Die Diebstahlszahlen steigen stetig an. Aber wer ist schuld daran?




08.12.2011 | MOZ/Oliver Schwers
Firmen kritisieren Polizistenmangel

In der Uckermark regt sich Protest gegen die mangelnde Präsenz der Polizei. Angesichts zahlreicher Diebstähle von Maschinen und Lkw haben Dutzende Unternehmer am Mittwoch eine Petition an den Landtag übergeben. Darin fordern sie eine bessere Ausstattung der Polizei. Seit Abschaffung der Grenzkontrollen nach Polen hat die Zahl der Diebstähle aus Firmen drastisch zugenommen. Fahrzeuge, schwere Technik, Kraftstoff und Spezialwerkzeug verschwinden fast jede Nacht aus Firmen der Region. Kleinere Betriebe fühlen sich am Rande des Ruins.


06.12.2011
Lob für geplante Ämterfusion

Ein Gespräch zum Thema „Fusionen und Freiwilligkeit“ hat es am gestrigen Montag im Amt Unterspreewald gegeben. Dort war eine CDU-Delegation aus dem brandenburgischen Landtag zu Gast.
Die Ämter Unterspreewald und Golßener Land hatten vor einigen Wochen bekannt gegeben, fusionieren zu wollen.
„Wir stehen noch ganz am Anfang eines Prozesses, der noch ein Jahr dauern wird“, betonte Unterspreewalds Amtsdirektor Jens-Hermann Kleine (CDU). Am heutigen Dienstag soll im Amtsausschuss offiziell der Auftrag erteilt werden, in Verhandlungen über die Fusion der beiden Verwaltungen zu gehen.




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